Montag, 24. November 2014 — Allgemein

Nachtlicht

Die Nacht ist so finster, dass die Welt sich zusammenzieht

Ich sehe nur schwarz und doch ist es Licht, was mein Auge sieht

Meine Welt ist klein und überschaubar riesengross

Meine Welt ist einfach und so kompliziert

Und doch genügt ein einziger Feuerstoss

Dass sich meine Seele in Träumen verliert

 

Ein heller Schein in der Nacht ist nur für dich gedacht

Du hast meine kleine Welt plötzlich zum Universum gemacht

Ich verliere mich in mir und sehe nur die Flammen

In diesem Licht verschwindet auch die dunkle Nacht

Ich bin alleine und so mit dir zusammen

Im Nachtlicht habe ich nur an dich gedacht

 

Was wird sein wenn der Schein heiss verglüht

Wenn die Flamme wie eine Nachtblume blüht

Es ist mein Herz das schlägt um dich zu spüren

Meine Augen die dich sehen wenn du nicht da bist

Es sind meine Hände die dich im Wunsch sanft berühren

Mein Atem der beim Riechen deinen Duft vermisst

 

Wohin geht der Weg wenn er im Dunkeln verschwindet

Wohin führt das Band das uns unsichtbar verbindet

Bin ich das Feuer in der Nacht bist du die Luft die es zum Brennen braucht

Bin ich die Dunkelheit in Schwarz bist du das Licht das darin scheint

In meinem Feuerschein sind die Worte gehaucht

Die uns zu Licht und Wärme vereint

 

Wenn ich darf nehme ich deine Hand und wir teilen unsere Dunkelheit

Vielleicht ist für uns im Dunkel irgendwo das Nachtlicht bereit

Wenn ich darf lass ich deine Hand nicht los und bin bei dir

Ich lehne mich an dich wenn mir die Kraft zum Stehen fehlt

Wenn du willst führt der Weg aus der Nacht zu mir

Unser Nachtlicht ist dann alles was noch zählt

 

Verirrst du dich möchte ich das Nachtlicht sein dass dich führt

Erwachst du am Morgen möchte ich die Haut sein die die deine berührt

In der Dunkelheit sehe ich nur dein Gesicht

Doch in mir bist du vollkommen

Mit dir zusammen suche ich das Licht

Vielleicht sind wir schon angekommen…

Montag, 20. Oktober 2014 — Allgemein

Lesung 30.10.2014

Am Donnerstag, 30.10.2014 lese ich in der Galerie Artium in Thun aus dem Roman “Die Schicksalsweberin” – und präsentiere noch den einen oder anderen Kurztext…

Bitte wenn möglich anmelden – genau Angaben und Adresse (auch für die Anmeldung) unter www.artium.ch

Ich freue mich auf zahlreiche Zuhörende…

Donnerstag, 27. Februar 2014 — Allgemein

Lesung an der Galerieeröffnung

Lesung an der Eröffnung der Kunstgalerie ARTIUM, Samstag 15. März 2014 zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr

Ich treffe mich mitten im Kunstgeschehen, nämlich in einer Galerie mit Kunstschaffenden und biete im Rahmen der Galerieeröffnung zu kulinarischen Häppchen literarische Häppchen aus meiner Schreibstube.

Besucht doch wieder einmal die wunderschöne Stadt Thun, schlendert in Richtung Schloss und gönnt Euch einen Moment abseits des Trubels, umgeben von Kunst und Schreibstoff. Ich lese jeweils zur vollen Stunde (13:00; 14:00 und 15:00 Uhr) für je ca. fünfzehn Minuten Wortkreationen, Texte und Kurzgeschichten.

Die ARTIUM Galerie präsentiert neuere Künstler aus verschiedenen Sparten und bietet Lifestyle Waren und Wohnaccessoires an.

ARTIUM Galerie AG, Kunst + Lifestyle, Obere Hauptgasse 57, 3600 Thun

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Christof Willen (Schreibstoff) und René Ledermann (Artium)

Mittwoch, 18. Dezember 2013 — Allgemein

Lebens-Lauf

(Zum Video Bild links anklicken…) (bitte entschuldigt das Rauschen des Windes im Mikrofon…)

Sommer

-zeit rennt und der Regen überschwemmt. Hab ich verpennt – sie die Zeit?

Bin ich bereit, für das was kommt

Prompt ist sie schneller – die Tage noch heller, aber die Zeit zu kurz….

Ich habe gewartet, sie im Warten verloren – die Zeit ist vergoren wie Früchte zu Schnaps – ich hab’s

Sie lässt sich nicht dehnen, entlehnen, verstehen…

Sie ist wie sie ist

Die Zeit – bin ich bereit

Die Zeit – Sommer – es schneit

Jetzt

steh ich da und sprech diese Zeilen – hörende Ohren vor mir die verweilen

In Nachrichten richten, mit Schlagzeilen schlagen

wir beenden das Jahr in Frieden und Hoffnung – und Unbehagen

Die tägliche Dosis an Information, eher Infusion

Zerfrisst uns von innen, wir sollten besinnen

Die Sinne schärfen, das Zerfressen entlarven

Geweihte Zeit, die Nacht ist gekommen

Lasst uns bedenken – auch Gedanken zu schenken

Lasst uns verweilen und einmal verzichten

Auf die Dosis Schlagzeilen und Placebo Nachrichten

Wir sind potent kompetent und hetzen latent

In einem Lauf durchs Leben – Lebenslauf – Pass auf

Die Zeit – bin ich bereit

Die Zeit – jetzt – es schneit

Still

ist die Nacht und es rieselt in den Schnee

unser Leben – vergeben – wir entleben

Ruhe kehrt ein, nimm dir das Sein

Vergiss das Haben, die Zeit ist kein Gut

Nur du kannst sie haben, sie dämpft deine Wut

Die Zeit musst du fühlen, lass dich von ihr von innen aufwühlen

Lass dich bezirzen, umgarnen und pflegen

Lass dich verwöhnen, lehn dich zurück

Betrachte dein Leben als ein Stück vom Glück

Still ist die Nacht

Die Zeit – bist du bereit

Die Zeit – vergiss die Zeit, jetzt! – es schneit…

Dienstag, 20. August 2013 — Allgemein

Versteck spielen…

Ich habe mich nicht versteckt…

Falls es noch Menschen gibt, die hie und da einmal meine Internetseite anklicken, dann danke ich erstens aus tiefstem Herzen und erkläre zweitens, dass ich mich nicht versteckt habe. Das Schreiben und Durchführen von Lesungen mit der Schicksalsweberin sind zwei Dinge, die ich liebend gerne machen würde, die aber dieses Jahr zu kurz kommen. Eine Ausbildung, spannend und lehrreich zwar, zwingt mich zu einer Schaffensreduktion…

Ideen für ein neues Werk sind aber am Wachsen und ich bin fleissig am Personen kreieren, am Geschichten austüfteln und Skizzen erstellen…

Mit dem Manuskript SIEBZEHN bin ich seit Anfang Jahr auf der Suche nach einem Verlag oder einem Agenten/einer Agentin - und dies ist ein echtes Versteckspiel: die scheinen sich alle sofort zu verstecken, wenn ein neues Manuskript auftaucht…

“Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren” – dieses Zitat Bertolt Brechts (oder stammt es doch von Rosa Luxemburg?) soll mir Antrieb sein. Und in diesem Sinne mache ich weiter…

Ich hoffe, es gibt bald literarisch spannende Neuigkeiten…

 

Montag, 20. Mai 2013 — Allgemein

Wesen Lesen

Wesen Lesen

Welche Wesen lesen – Liebesromane um zu genesen oder Zeitungen über dem Tresen?

Welche Wesen schreiben – und reiben mit dem Stift auf dem Blatt, satt

von den Gedanken die sich ranken um die schlanken Strukturen der Figuren in den Windungen des Gehirns

– unter dem Schutz des Sternengestirns, im Knäuel des Lebenszwirns?
Welche Wesen lesen?

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