Arbeit

SIEBZEHN

…Plötzlich nimmt Vlado die Hände aus seinen Manteltaschen und streckt sie nach ihm aus. „Du willst Marina?“ kreischt er. „Ich bringe dich zu Marina, kleiner Junge… ich bringe dich zu deiner Schwester…“
Vlado bewegt sich auf ihn zu, und Dragan macht einen weiteren Schritt zurück. Gerade als sein Fuß ins Leere tritt, erinnert sich Dragan, dass er über einem zehn Meter hohen Abgrund steht. Die Bewegung ist angesetzt, das Gewicht verlagert. Es gibt kein Zurück mehr. Wie im Zeitlupentempo kippt der Junge nach hinten über den Felsvorsprung und segelt in die Tiefe…

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden und –sein; über Hass, der nicht ohne Liebe sein kann; eine Geschichte über den Tod und andere Morde; eine Geschichte über doch nicht für Kinder; eine Liebesgeschichte in und eine Liebeserklärung an Kroatien.

Stari Grad ist eine Stadt auf einer Insel in der kroatischen Adria; klein, verschlafen und beschaulich – bis die entstellte Leiche der brutal ermordeten Jelena gefunden wird.
Dragan, ein dreizehn-jähriger Junge aus Stari Grad, ist auf der Suche nach sich und dem Leben. Und er ist der Bruder der siebzehnjährigen Marina. Die bei-den hassen sich aus tiefstem Herzen und bekämpfen sich wie Hund und Katze.
Langsam findet sich Dragan damit zurecht, dass in der Pubertät nichts mehr so ist wie zuvor – und er verliebt sich in Nadja, die Schwester der ermordeten Jelena. Die beiden beschließen, den Mord an Jelena aufzuklären.
Da wird ein weiteres Mädchen auf die exakt gleiche brutale Art und Weise ermordet und verstümmelt, und Dragan und seine Freundin finden heraus, dass die beiden Mädchen zwei Gemeinsamkeiten teilten.
Und plötzlich verschwindet Dragans Schwester. Dragan macht sich auf die Suche nach ihr, um sie zu retten – denn beide Gemeinsamkeiten der ermordeten Mädchen treffen auch auf sie zu…

Hardcover, 384 Seiten, ISBN 978-3-7481-8097-5
Erhältlich auch als e-book

Cover Schicksalsweberin «Bodos Manuskript»Cover Schicksalsweberin «Bobo und Peer»

Cover Schicksalsweberin «Bodos Manuskript» & «Bodo und Peer»

Die Schicksalsweberin

…oder in wessen Händen liegt das Leben?

Bodo ist Schriftsteller und am Verfassen seines zweiten Romanes. Der etwas einsame Autor scheint gerade aus seinem Alleinsein auftauchen zu dürfen, als er Sara, eine Musikerin, kennenlernt. Eine zerbrechliche und hoffnungsvolle Liebesgeschichte entsteht…

Peer ist ein von schweren Schicksalsschlägen getroffener Mann auf der Such nach dem Sinn des Lebens. Nach einem schweren Unfall lernt er Ayse kennen, eine verheiratete Immigrantin aus der Türkei. Eine zerbrechliche und hoffnungslose Liebesgeschichte entsteht…

Peer ist die Hauptfigur in Bodos neuem Roman.

Alles scheint den Lauf der Dinge zu nehmen, Bodo scheint mit Sara das Liebesglück gefunden zu haben, sein Roman scheint auf guten Wegen zu sein. Wäre da nicht diese seltsame, blonde Frau, die immer wieder und immer öfter in Bodos Leben auftaucht und erstaunlich, ja beängstigend, viel über sein Leben zu wissen scheint. Wer ist diese Genoveva?

Und plötzlich entdeckt Bodo, dass sein Romanheld Peer tatsächlich existiert und er dessen Leben schreibt und darüber bestimmt, was in Peers Leben passiert. Auf einmal wird auch klar, wer Genoveva ist…

Nichts scheint mehr so, wie es war, und es geht plötzlich nicht mehr nur darum, herauszufinden, wie es weiter geht, sondern auch um die Frage, in wessen Händen eigentlich unser Leben liegt……und was diese Hände mit unserem Leben im Sinn haben…

Gibt es ein Schicksal? Und wenn ja, wo – oder wer – ist es? Und wie viel Macht über unser Leben liegt in unseren eigenen Händen…?

 

 

Velo auf nach Afrika!

Kurzgeschichte in der Zeitschrift gump!

Die Geschichte eines einsamen Knabenfahrrades, das in Afrika seine neue Bestimmung findet…

In der Zeitschrift “gump!” der Stifung für soziale Innovation erscheint die Kurzgeschichte im November 2012, zusammen mit einem Porträt und einer Rezension über “Die Schicksalsweberin”. Die Zeitschrift wird in einer Auflage von ungefähr 18’000 Stück weit herum verteilt und verschickt und ist neben einer guten Sache auch gute Werbung. Ein herzliches Danke an den Gump- und Drahtesel im Liebefeld bei Bern!

…leider vergriffen!